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Details zu Kurs T201SC002 Verlassene Heimat Mosel - die Tragödie von Dünkirchen 1846 Lesung über das Schicksal und die Geschichte von Auswandererfamilien aus Föhren und der Umgebung nach Algerien musikalisch umrahmt vom Duo Uno

Vor fast 200 Jahren wanderten Menschen aus vielen Teilen Deutschlands aus. Besonders stark war die Auswanderung in der Eifel-Mosel-Hunsrück-Region. Und es waren unter anderem auch Familien aus Föhren und Umgebung, die ihr Glück in der Ferne suchten und vor Armut und Hunger in der hiesigen Region flohen. Aber sie kamen nicht dort an, wo sie eigentlich hin wollten: Brasilien. Stattdessen landeten sie nach einem nicht geplanten fünfmonatigem Aufenthalt in Dünkirchen, der fast in einer Katastrophe endete und unter ärmsten Bedingungen in Algerien. 1846 saßen rund 850 Auswanderer, meist aus dem moselländischen Raum, in der französischen Hafenstadt Dünkirchen fest. Hungernd und halbtot lebten sie fünf Monate auf den Straßen und in den Parks der Hafenstadt. Ohne die Spenden der französischen Zivilbevölkerung wäre dieser unfreiwillige Aufenthalt in einer Katastrophe geendet. In dem Vortrag wird das Schicksal dieser Familien näher erläutert. Zudem werden Original-Zeitungsartikel aus den Archiven von Dünkirchen vorgestellt, die aufzeigen, wie einzelne Menschen, hier insbesondere Dr. Hohagen, durch ihr selbstloses Engagement eine Hungerkatastrophe verhindert haben. Von der Reise nach Dünkirchen im Sommer 2017 wird zudem die heutige Stadt in Nordfrankreich gezeigt, in der zahlreiche Menschen aus dem Trierer Raum fast ein halbes Jahr auf der Straße leben mussten.
Kooperationsveranstaltung mit Kultur in Schweich. Musikalische Begleitung: DUO UNO (Norbert Olk und Uschi Boes). Einlass 19 Uhr.

Status: Der Kurs ist frei

Details zum Kurs
Zeitraum: Fr.23.02.2018, 19:30 bis 21:45 Uhr
Termin(e): 1
Kosten: 8,00 EUR Kartenvorverkauf über Ticket Regional
Außenstelle: Schweich


Zusätzliche Informationen:

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